FRANZISKA BRYAN (SteinSchmuck) +
Uli OLPP (SteinSkulptur) +
BERNHARD SCHMITT (Wein)
27.04. Vernissage & Vinissage
Öffnungszeiten: 15:00 –18:00 Uhr
Laudatio: Geologin Dr. Angela Wirsing
01.05. Ausstellung & Kinderaktion
Fossiliensuche.
Bitte Schutzbrille, Hammer & Meisel mitbringen.
Öffnungszeiten: 11:00 –18:00 Uhr
04.05. Finissage
Öffnungszeiten: 14:00 –18:00 Uhr
Die Künstler sind anwesend.
Historische Gaststube der Oedmühle und Garten sind geöffnet: Wein, Kaffee & hausgemachter Kuchen. Es empfiehlt sich ein Spaziergang in die moosigen Felsformationen des keltischen Pingenfeldes, die uns zu dieser Ausstellung inspiriert haben.
Dieses liegt auch an einer schönen Wanderroute, für den es vom VGN einen neuen kostenlosen Flyer gibt:
Versunkene Kulturen 3
Steinreich ist die Steinpfalz. Die Ausstellung gleichen Namens in der Kunstmühle Oed nähert sich dem Thema Stein aus neuer Perspektive. Topografie und Geologie des Jurabeckens der Frankenalb inspirierten die Goldschmiedin Franziska Bryan und Bildhauer Uli Olpp, sich dem Stein auf konträre Weise zu nähern. Ein spannendes Experiment, für den die denkmalgeschützte Oedmühle – gegründet auf Dolomit mit Mauerwerk aus Naturstein einen ebenso passenden wie ungewöhnlichen Rahmen abgibt. Die Ausstellung wird am 27. April eröffnet mit einer Laudatio auf den Stein von Geologin Dr. Angela Wirsing. Stein als „komprimierte Zeit“, Millionen von Jahren liegen uns im Schotter zu Füßen. Auch für Winzer Bernhard Schmitt spielt Stein eine wichtige Rolle: prägend für das „Terroire“ bei Randesacker ist der Muschelkalk, ein Gestein, das noch 100 Millionen Jahre älter ist als der fränkische Jura. Schmuck - Skulptur – Wein, der Auftakt zur neuen Kultursaison in der Oedmühle startet mit einem kräftigen Akkord. Am 1. und 4. Mai wird extra für die Kinder vor Ort eine spannende Fossiliensuche veranstaltet.
Schmuck aus „echten“ Steinen
Goldschmiedin Franziska Bryan ist fasziniert von „echten“ Steinen. Von Kieselsteinen, in denen die Natur ihre Formen- und Farbvielfalt zeigt, ebenso wie von der Kraft der klaren Formen pflanzlichen Wachstums. Diese setzt sie, gefasst in Gold und Silber, in Unikate mit eigenem Charakter um. Einzigartig ihre Kapselohrringe, die beim Tragen frontal eine andere Ansicht zeigen als im Profil. Oder „Second life“, eine zarte Kette mit Geschichte. Die schmetterlingsgleichen Elfenbein-Plättchen hatten in ihrer „Biografie“ bereits eine Karriere als Klaviertaste vorzuweisen, bevor Franziska Bryan ihnen Flügel verlieh. Das Atelier von Franziska Bryan liegt in Nürnberg. Sie wird vertreten von Galerien in Berlin, Wien und München.
Wenn Steine schweben
Bildhauer und Architekt Uli Olpp bringt Stein zum Schweben. Kurvenreich wie im Naturbiotop des Etzelbachs bei Oed meandert der Jura frei zwischen den Mahlgeräten der historischen Kunstmühle durch den Raum. Im wilden Garten über dem Mühlbach verliert Granit die Schwerkraft. Skulptur, die die Trennung von Innen- und Außenbereich überwindet, und sich Zeit und Raum entzieht. Uli Olpp ist durch seine Projektreihe „LandArt“ und „Kunst +Land“ einem überregionalen Publikum bekannt. Seine Plastiken, vor allem die wuchtigen Natursteinbrunnen stehen in Deutschland und Österreich. Das Atelier und Planungsbüro Uli Olpp liegt allerdings ganz in der Nähe: in Algersdorf bei Kirchensittenbach.